Der Kampf gegen die Salamanderpest

Die Zerstörung von Laub- und Mischwäldern und der Straßenverkehr, insbesondere auf Waldwegen, bedrohen den Feuersalamander. Außerdem ist er durch einen neuen, sich schnell ausbreitenden Krankheitserreger stark bedroht. Dabei handelt sich um einen vermutlich aus Asien stammenden Hautpilz, kurz „Bsal“ genannt. Die Ausbreitung der durch Bsal hervorgerufenen Salamanderpest und die langfristigen Folgen werden in einem Projekt des Bundesamts für Naturschutz (BfN) erforscht. Die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz ruft zudem zur Meldung von Zufallsfunden des Feuersalamanders auf.

 

Kampagnenflyer zum Herunterladen:

https://snu.rlp.de/fileadmin/3_Projekte/7_Feuersalamander/Salamander-Folder_web.pdf

Wo sind die Feuersalamander? Mitmachen und Zufallsfunde melden!

Unsere Arbeitsgruppe möchte dieses Projekt mit einem Aufruf zur Meldung von Zufallsfunden unterstützen. Obwohl der Feuersalamander auffällig schwarz-gelb gefärbt ist, haben die Wenigsten schon einmal ein Exemplar in der Natur zu Gesicht bekommen. Aufgrund der neuen zusätzlichen Bedrohungssituation ist es noch wichtiger geworden, mehr Information über die Vorkommen des Feuersalamanders zu erhalten.

Wer in unserer Region einen Feuersalamander sieht, möchte diesen Fund bitte melden. Bei der Meldung genaue Beschreibung der Fundstelle (am besten mit GPS Daten) angeben und wenn möglich mit Foto dokumentieren.

Ihre Funde können Sie melden bei:

 

Stiftung Natur und Umwelt: https://snu.rlp.de/de/projekte/feuersalamander/

Michael Leible: Email: leible@t-online.de, Telefon: 06351 – 1259 082 (bei Abwesenheit auf den Anrufbeantworter sprechen)

Artenfinderportale: https://artenfinder.rlp.de/node/3 oder www.naturgucker.de

 

Wichtige Verhaltensregeln zum Schutz der Feuersalamander beachten:

 

- Eine gezielte Suche, z. B. Steine oder Totholz umdrehen, kann Schaden anrichten!
- Gewässer sollten ohne spezielle Kenntnisse im Amphibienschutz nicht betreten werden!
- Lebende Tier dürfen nicht angefasst werden! 
- Entnahme von Amphibien, Laich und Larven ist nach BNatSchG grundsätzlich verboten!