Am Eiswoog hängen Fledermauskästen

Die Brüder Patrick und Thorben Stattmüller bauen selber Fledermauskästen aus Holzbeton

Patrick und Thorben haben in ihrem Keller verschiedene Mischungen mit Holzspänen und Zement  sowie CaCl2 ausprobiert und diese in eine Form geschüttet. Herausgekommen sind neue Wohnstätten für unsere Fledermäuse im Wald, die kaum noch natürliche Höhlen in den Bäumen finden können. Die ersten Häuser haben sie dann an der Hetschmühle bei Wattenheim aufgehängt. Schnell waren sie auch besiedelt von allen möglichen Tieren, wie Spinnen, Wespen, Hornissen und Vögeln. Bedarf an Wohnraum war auf jeden Fall da. Die Kästen wurden weiter modifiziert und der Eingang so verändert, dass sie für Vögel nicht mehr so attraktiv sind. In den Innenraum haben sie noch ein geriffeltes Brett montiert, so dass unterschiedliche Hangplätze für Fledermäuse zu Verfügung stehen. 40 dieser Kästen hängen inzwischen um den Eiswoog herum. Damit sie auch von den Besuchern am Eiswoog gut gesehen werden, sind einige mit auffallenden Farben angestrichen. Auch Nistplätze für die Vögel haben wir dort aufgehängt. Bei unserer Kontrolle der Kästen im August konnten wir auch die erste Fledermaus in einem Kasten entdecken.

 

Die Brüder Stattmüller habe eine ausführliche bebilderte Anleitung zum Bau der Kästen zusammengestellt die ihr hier herunterladen könnt

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Bauanleitung Fledermaushöhle Sommerquart
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Material für den Bau von Fledermauskästen:

1 Fledermaushöhle mit Boden:

  • 3 Liter Holz
  • 1 Liter Zement
  • 40 g CaCl2
  • 1 Liter Wasser

3 Fledermausrundhöhlen mit Böden:

  • 10 Liter Holz
  • 3,33 Liter Zement
  • 133,2 g CaCl2
  • 3,33 Liter Wasser

5 Fledermausrundhöhlen mit Böden:

  • 18 Liter Holz
  • 6 Liter Zement
  • 240 g CaCl2 
  • 6 Liter Wasser