Aktionen 2026

Auf dieser Seite erhalten Sie einen Überblick über geplante und vergangene Veranstaltungen des NABU Eisenberg/Leiningerland im Jahr 2026. Die einzelnen Artikel erscheinen nacheinander, im zeitlichen Ablauf der Veranstaltungstermine. 

Ankündigung: Unterwegs mit dem Förster am 12. August


Ankündigung: Wanderung Quirnheimer Berg am 26. Juli

-ausgebucht-


Ausflug zu Nahe der Natur in Staudernheim am 4. Juli

Wild und zauberhaft -  Moose und Schmetterlinge in einem alten Steinbruch

Der NABU Eisenberg/Leiningerland besuchte am 4. Juli mit 14 Personen in Staudernheim an der Nahe das private Mitmach-Museum für Naturschutz „Nahe der Natur“ mit seinem „Moosgarten“. Ökologe, Naturschützer und Buchautor Dr. Michael Altmoos und seine Frau Ursula kauften hier vor vielen Jahren einen alten, verwilderten Steinbruch, in dem von 1860 bis 1954 Sandstein abgebaut wurde. Zu dem Areal gehören auch einige Gebäude wie die alte Schmiede von 1894, die entrümpelt und als Museum und Ausstellungsraum hergerichtet wurde. Dort erzählt uns Frau Altmoos, wie aufwendig das Wegräumen des Schutts und die Sanierung der alten Gemäuer mit ihren historischen Glasfenstern war. In einem anderen Gebäude befinden sich die Besuchertoiletten, die Küche des Hof-Cafés und weitere Räume. Das Wohnhaus der Familie wie auch ein Schuppen mit Werkstatt wurden neu gebaut. Der Aufwand hat sich gelohnt: Aus dem vermüllten Steinbruch wurde ein einzigartiger Naturraum, in dem die Besucher sehen und erleben können, wie vielfältig und schön unsere Natur ist. „Nahe der Natur“ ist ein Ort zum Entspannen, der auch dazu anregt, darüber nachzudenken, wie wichtig und wertvoll eine intakte Natur für uns alle ist. 

4 km angelegte Naturpfade schlängeln sich durch das abwechslungsreiche, 8 Hektar große Gelände mit Felsen, Wald und Wiesen. Einen Teil davon erkunden wir. Am „Moosgarten“ überrascht uns Frau Altmoos mit einem Experiment. Sie taucht das untere Ende eines vertrockneten Frauenhaarmooses in Wasser – nichts passiert. Dann übergießt sie das graue Moos mit Wasser, und innerhalb weniger Minuten färbt es sich satt grün und geht auf. Wir lauschen ihren Ausführungen zur Entwicklungsgeschichte der Moose, die keine Wurzeln haben, sondern Wasser und Nährstoffe nur über die Blätter aufnehmen und das 7-8-Fache ihrer Masse an Wasser speichern können. Auch Herr Altmoos führt ein Experiment mit uns durch. Wir atmen tief durch, strecken unsere Arme nach oben und hören auf Geräusche der Natur und des Menschen: Vogelgezwitscher, das beruhigende Rauschen der Blätter im Wind, aber auch störender Verkehrslärm und das Klicken einer Kamera. Nach dieser Entspannungsübung genießen wir im Hof-Café eine leckere Spinat-Quiche und selbstgebackenen Kuchen. 

Zum Abschluss verbringen wir noch etwas Zeit im Schmetterlingsgarten, wo wir mit unseren Augen einem wunderschönen Segelfalter und anderen Schmetterlingen von Blüte zu Blüte folgen. Vor der Rückfahrt ermuntert uns Herr Altmoos dazu, „mehr Wildnis zu wagen“ und auch in unserem eigenen Garten wilde Pflanzen für Schmetterlinge, Bäume und Sträucher für Vögel und an schattigen Plätzen Moose wachsen zu lassen. 

 

Die wilde Natur kann man auch hören. Das „NATURADIO sendet per Internet www.naturadio.net unterhaltsame Musik und Texte zur Natur und einem friedvollen Miteinander.

 

Information für Besucher:

Nahe der Natur – Mitmachmuseum für Naturschutz

Schulstraße 47, 55568 Staudernheim (Nahe)

www.nahe-natur.com

Geöffnet von April bis Oktober Mittwoch 14-18 Uhr und Sonntag 11-18 Uhr jeweils an ungeraden Tagen, Eintritt frei (freiwillige Spende).

 

 

(Text und Fotos Jörg-Thomas Titz)


Glühwürmchen-Safari am 19. Juni


Biodiversität im Steinbühl erkunden am 7. Juni


Vogelkundliche Pfingstwanderung in Kerzenheim am 24. Mai


Exkursion Kleinod in der ehemaligen Grube Katharina - Erdekaut am 13. Mai


Was fliegt und singt denn da am 26. April


Vortrag Auwälder am Rhein am 8. April

 

Die Auwälder am Oberrhein zwischen Bingen und Freiburg zählen zu den artenreichsten Naturlandschaften Mitteleuropas. Durch den regelmäßigen Wechsel von Überflutung und Trockenheit entwickelte sich hier ein besonderer Wald mit einer dichten, dschungelartigen Vegetation: die flussseitige Weichholzaue mit Silberweiden, Pappeln und Erlen, die auch längere Überflutungen überstehen, und die weniger häufig überflutete Hartholzaue mit Eichen, Ahorn und Eschen.

 

Das Hochwasser des Rheins verändert ständig die Aue und lässt unterschiedliche und immer wieder neue Lebensräume entstehen. Sie sind das Brutgebiet vieler Vögel und die Laichplätze von Amphibien. Im Auwald bei Rastatt wurden über 50.000 verschiedene Tier- und Pflanzenarten gezählt, darunter viele seltene und geschützte wie Orchideen. Im Frühjahr verwandelt sich der Auwald in ein Blütenmeer aus Weißen Buschwindröschen, Gelben Windröschen, Schlüsselblumen, Scharbockskraut und Veilchen. Ende April blüht der Bärlauch und verströmt einen dezenten Duft von Knoblauch. 

 

Die Auwälder mildern Hochwasserkatastrophen, indem sie die Wassermassen aufnehmen und speichern. Ihre Bäume sind auch ein exzellenter Klimaschützer, da sie bis zu 300 Tonnen Kohlenstoff je Hektar aus dem klimaschädlichen Kohlendioxid binden. Die natürliche Auenlandschaft am Rhein ist durch Flussbegradigungen, Eindeichungen und Kulturflächen jedoch massiv zurückgegangen. Man schätzt, dass heute nur noch 9 Prozent der einstigen Auwälder am Oberrhein vorhanden sind. Von diesen gelten 1–2 Prozent als ursprünglich und intakt wie vor 150 Jahren. Sie sind heute einzigartige Naturschutzgebiete, die man auf ausgeschilderten Wanderwegen erkunden kann.

 

Lernen Sie mit dem Buchautor und Naturfotograf Dr. Jörg-Thomas Titz diese faszinierenden und hochgradig gefährdeten Auwälder kennen!

 

Datum: Mittwoch, 8. April 2026, 19.00 Uhr

Ort: PWV Waldhaus Schwefelbrunnen, Virchowstraße 10, 67304 Eisenberg/Pfalz

 

Der EintriG ist frei. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.


Mitgliederversammlung Vortrag Entwicklung Beweidungsprojekt am 11. März

Alle Mitglieder des NABU Eisenberg/Leiningerland haben in den vergangenen Wochen Post von uns erhalten, denn am 11. März 2026 steht unsere nächste Mitgliederversammlung an.

 

Diese findet wie in den letzten Jahren bei EBI e.V. in Ebertsheim statt.

 

Nach den organisatorischen Angelegenheiten gibt es einen Vortrag über die Entwicklung unseres Beweidungsprojektes mit Eseln zwischen Asselheim und Mertesheim.

 

Wir freuen uns auf Euer Kommen.


Vortrag Bienenfresser am 14. Januar


Unser Veranstaltungskalender 2026 ist da !

 

31.12.2025

Auch in 2026 haben wir viele abwechslungsreiche Veranstaltungen für Euch im Angebot. Egal ob Ausflug, Vortrag, Wanderung oder Biotoppflege. Wir sind sicher, für Jeden ist etwas dabei. Wir freuen uns auf Dich.