Aktuelles

Auf dieser Seite erfahren Sie Neuigkeiten und Infos über die aktuelle Entwicklung des Eselprojektes. Die einzelnen Artikel erscheinen in chronologischer Reihenfolge.


Monatstreffen und Umzug auf die Winterweide

11.09.2019

Im Rahmen unseres Monatstreffens haben wir heute den Eseln einen Besuch abgestattet. Wir starteten unseren Spaziergang in Asselheim. Vorbei am ursprünglichen Beweidungsgebiet Höllenberg ging es weiter zur Schleifmühle und letztendlich zur Papiermühle bei Mertesheim. Auf dieser Fläche haben die Esel in den letzten Tage ihre Winterweide bezogen. Neugierig wie sie sind, waren die vier bei Eintreffen der Besuchergruppe gleich zur Stelle und genossen die Aufmerksamkeit. Viele Interessierte nutzten die Möglichkeit der anwesenden Eselbetreuer und durften, was sonst nicht gestattet ist, den eingezäunten Bereich betreten um den Eseln einmal ganz nah zu sein. Susanne Bentz und Anita Bastian informierten über das Beweidungsprojekt, seine Aufgaben und Ziele, aber auch die Unwegbarkeiten die es zu meistern gilt.


Insektenmonitoring hat begonnen

Herr Burger bei der Untersuchung
Herr Burger bei der Untersuchung

30.06.2019

Im Rahmen des Eselprojektes wurde ebenfalls festgelegt, dass Untersuchungen zum Umfang und der Entwicklung der Artenvielfalt im Projektgelände vorgenommen werden. Ein Hauptfeld ist hier das Monitoring der Insektenwelt. Wir freuen uns, dass Ronald Burger von der Firma "IFAUN - Faunistik und Funktionale Artenvielfalt" aus Dirmstein diese Aufgabe übernommen und bereits mit den Untersuchungen begonnen hat.

 

Erste Highlights konnte er bereits entdecken: 

Die *Frühe Ziest-Schlürfbiene / Rophites algirus* (Ein Männchen), ganz typisch für Kalktrockenrasen mit Aufrechtem Ziest und entsprechend selten.

sowie die *Dunkle Zweizahnbiene / Aglaoapis tridentata* (ein Weibchen). Extrem seltene Art, die sich als Kuckucksbiene in Nestern von seltenen Mauerbienen-Arten entwickelt. Es werden zwar auch häufigere Wirtsarten angegeben, aber vermutlich kommen nur die seltenen Arten als Wirte in Betracht.

 

Beide Arten stehen auf der "Roten Liste" und sind stark gefährdet.

 

 

"An einem heißen Junimorgen rief mich Herr Burger vom Institut IFAUN an, heute wäre ein guter Tag für das Stechimmen-Monitoring, ich könnte ihn dabei beobachten. Wir trafen uns auf den Flächen der Papiermühle und Herr Burger war schon ganz begeistert, über die seltenen Schätzchen die da zu finden waren. Meinerseits sah ich erstmal nichts, bis ich langsam begriff wie man den Blick einstellen muss. Herr Burger schwenkte während unserem Gespräch ständig sein Netz über den Boden und war immer neu erstaunt über die gefundene Vielfalt. Für mich ergab sich ein Blick in eine völlig unbekannte Welt, die unbemerkt in meiner direkten Umgebung existiert und ich bin sehr gespannt, was das Monitoring ergibt."

von Susanne Bentz


Die Esel sind umgezogen

07.06.2019

Unsere Esel dürfen jetzt etwas mehr Gras fressen und sind auf die Flächen etwas mehr Richtung Mertesheim umgezogen.


Unsere Esel fühlen sich wohl

 

08.05.2019


Einzug von Gero und Emilia

 

21.04.2019

Vor zwei Wochen sind Gero und Emilia, zwei 1,5 Jahre alte Esel aus dem Saarland auf dem Höllenberg eingezogen und futtern fleißig im Rahmen unseres Beweidungsprojektes. Anfängliche Differenzen mit den beiden Alteingesessenen Alfonso und Jolly haben sich schnell geklärt und mittlerweile vertragen sich die vier ganz gut. 


Spazieren gehen mit unseren Esel

 

21.01.2019

Jolly und Alfonso lassen sich gut an der Leine führen und freuen sich über das Futter das sie unterwegs fressen können.


Erwerb der Esel Jolly und Alfonso

 

22.11.2018

Heute haben wir die beiden Esel von Herrn Straube in unser Eigentum übernommen.


Sachkundenachweis Eselhaltung

 

01.11.2018

Susanne Bentz und Bernd Schmidt haben in einem zweitägigen Seminar der Esel-Nothilfe in Kolbermoor den Sachkundenachweis zur Eselhaltung erworben.


Start Beweidungsprojekt mit Eseln

 

 05.06.2018

Die Esel fressen sich seit Mai 2018 Stück für Stück durch das unwegsame Gelände. Als Bewohner von Steppen und gebirgigen Landschaften sind diese Grundstücke ideal für die Tiere. Zusätzliche Nahrung benötigen die Tiere nicht. Wir bitten insbesondere die Tiere nicht zu füttern, denn das kann für die Tiere leider tödlich enden.

 

Herr Straube aus Lautersheim ist der Besitzer der Tiere. Er und die Mitglieder seines Vereins zum Erhalt aussterbender Schweine- und Nutztierrassen in Lautersheim sorgen dafür, dass es den Eseln, die im April aus schlechter Haltung übernommen werden konnten, an Nichts mangelt. Die deformierten Hufe wurden bereits durch einen Hufschmied behandelt. Zweimal täglich wird den Tieren frisches Wasser gebracht.

 

Wir sind gespannt wie sich das Gelände durch die Beweidung verändert. Ziel ist es neben unserer auch viele weitere Flächen auf dem Höllenberg zu entbuschen.