Aktuelles

Auf dieser Seite erfahren Sie Neuigkeiten und Infos über die aktuelle Entwicklung des Beweidungsprojektes. Die einzelnen Artikel erscheinen in chronologischer Reihenfolge.


Ulmen im Beweidungsgelände

25.02.2024

Wir haben die letzten Tage vor der Brutsaison genutzt um noch einmal größere Fällarbeiten zu machen.

Im westlichen Mertesheimer Gelände haben wir die Mauerkrone einer Sandsteinmauer von Bäumen und Gestrüpp befreit.

 

Die über hundert Jahre  alten Mauern sind durch hohe Bäume stark einsturzgefährdet.

Da sie ein wunderbares Habitat für Insekten, Mauereidechsen, Bilche und co. sind, wollen wir sie jedoch bestmöglich erhalten.

 

Dabei konnten wir die Blüte der Ulme beobachten, was mich persönlich sehr gefreut hat.

Wir haben einen relativ großen Bestand an Ulmen im Gelände, allerdings werden sie alle nicht sehr alt,

da diese Baumart auch bei uns unter dem Ulmensplintkäfer leidet, der einen Pilz verbreitet, welcher dann zum Absterben führt.

 

Jedenfalls ist jetzt wieder ein Stück Mauer sonnenbeschienen und wird hoffenlich neue Bewohner finden.

Die Esel haben sich begeistert ans Abnagen der Rinde und Knospen gemacht, da verschmähen sie sogar ihre frische Heugabe.

 

Von: Susanne Bentz


Video über das Beweidungsprojekt

13.02.2024

Im Rahmen der 125 Jahr Feier vom NABU hat der Bundesverband einige Videos über verschiedene ehrenamtliche Arbeiten in den NABU-Gruppen gedreht. Unser Beweidungsprojekt wurde als ein Beispiel ausgewählt. Inzwischen ist unser Video im Internet zu finden. Ihr findet das Video auf dieser Seite: Wir feiern: 125 Jahre NABU oder direkt über Youtube:


Ziege verstorben

26.01.2024

Gestern morgen mussten wir zu unserem Leidwesen feststellen, dass eine Ziege im Gehege zu Tode gekommen ist.

Die Ursache können wir im Nachhinein nicht eindeutig feststellen. Das ist ein sehr bedauerlicher Vorfall.

 

Jetzt sind es noch drei Tiere und die Rangordnung muss neu festgelegt werden.

 

Wir konnten aber bereits beobachten, wie sie gemeinsam über die Felsen in den oberen Teil des Geheges gezogen sind. Es ist eine Freude zu sehen, wie sie Fels um Fels frei fressen und so Licht und Luft dazu beiträgt, ein neues Habitat für Eidechsen und Blindschleichen zu erschaffen.


Nächster Biotoppflegetermin: 04.11.2023 um 10:00 Uhr

Am 4. November 2023, ab 10:00 Uhr sind wir wieder am Höllenberg, im Beweidungsgebiet der Esel und Ziegen aktiv. Wir arbeiten auf Flächen nach, die von den Tieren bereits beweidet wurden und ermöglichen durch Vorarbeiten den Zugang zu neuen Bereichen.

 

Leider entdecken wir in den jetzt für uns zugänglich gewordenen Flächen immer wieder viel Müll. Wir haben schon viele Hänger voll an die Deponie in Grünstadt gebracht, aber es ist immer noch Müll zum Rausholen vorhanden.

 

Die freigelegten Sandsteinmauern möchten wir von Bewuchs entfernen, um diese in einen Lebensraum für sonne- und wäremliebende Tiere und Insekten zu verwandeln.

 

Treffpunkt: Parkplatz zwischen Mertesheim und Asselheim. Bei Rückfragen schreibt uns gerne eine email: info@nabu-eisenberg-leiningerland.de

 

Wir freuen uns auf Eure Unterstützung !


Artikel zum Biotoppflegeeinsatz im September 2023


Wiedersehen

30.07.2023

Heute wurden unsere beiden jüngsten Esel Kira und Sanna auf das Gelände der Schleifmühle gebracht. Jolly und Alfonso waren schon da und alle Esel begrüßten sich freundlich durch "Nase aneinanderlegen". Emily unsere jüngste Eselhüterin war sehr stolz, dass sie Kira führen durfte. Die beiden Jungen sind inzwischen gut erzogen und laufen vorbildlich an der Leine.


Neue Gehege

12.07.2023

Seit drei Wochen sind unsere jungen Esel wieder auf dem Mertesheimer Gelände eingezogen. Sie können sich an den wieder aufgekommenen Hecken, Brombeeren und Clematis gütlich tun.

Jolly und Alfonso stehen zusammen mit den Ziegen auf der kleinen Weide am Parkplatz. Sie haben eine gute Cooperation: die Ziegen stellen sich an den Ästen hoch und die Esel fressen die runtergedrückten Zweige. Das obere Ziegengehege wurde ganz abgebaut. Die Tiere haben dort ganze Arbeit geleistet. Man kann die Geländestruktur jetzt gut erkennen, Mauern und Felsen sind sonnenbeschienen.

 

Cleo und Kyra üben an der Leine laufen. Hier ein kleiner Besuch an der Weinwanderhütte, allerdings wurde ihnen keine Rieslingschorle gereicht...

Cleo und Kyra beim Leinentraining
Cleo und Kyra beim Leinentraining
ein Schwarzer Distel-Schnapper
ein Schwarzer Distel-Schnapper

Infos zu den Eseln und wo die Tiere aktuell zu finden sind seht Ihr hier: Unsere Esel


Sattelschrecken am Höllenberg

09.07.2023

Der nach Süden ausgerichtete Hang im Eisbachtal bei Grünstadt ist schon lange für seine reiche Tier- und Pflanzenwelt bekannt. Aber wir waren doch geradezu elektrisiert, als wir zuletzt eine besondere Rarität fanden und das gleich in mehreren Exemplaren an verschiedenen Stellen.

 

Die Sattelschrecke, oder wie sie korrekt heißt „Westliche Steppen-Sattelschrecke“, ist eine der seltensten Heuschreckenarten Deutschlands. Der Name leitet sich von dem wie ein Pferdesattel geformten Rückenschild ab und verleiht der Art ein originelles, ja geradezu bizarres Aussehen. Sattelschrecken benötigen trocken-heiße Lebensräume und besiedelt in Deutschland ausschließlich Wärmeinseln. Sie benötigen als Lebensraum einen trockenen, sandigen Boden, der gerne an Felsen grenzen kann und mit einzelnen, aber nicht zu vielen Büschen durchsetzt ist. Die Eier werden in die Sandböden gelegt, wo sie bis zu drei Jahre bleiben, ehe junge Sattelschrecken schlüpfen. Die Art ernährt sich räuberisch von anderen Insekten oder von Blättern z.B. der Brombeere. 

 

Die ehemaligen Wingerte an den steilen Südlagen nördlich des Eisbachtals boten früher ideale Bedingungen. Mit Aufgabe des Weinanbaus verbuschten diese Hänge jedoch und die Sattelschrecke verlor einen Großteil ihres Lebensraums. Durch extensive Beweidung soll das Areal nun wieder geöffnet werden, so dass für diese besondere Heuschreckenart, aber auch vielen anderen Insekten, neuer Lebensraum entsteht. Deutschlandweit kommen Sattelschrecken nur noch Rheinland-Pfalz regelmäßig vor, aber auch hier höchstens punktuell entlang der Mosel, der Nahe und eben im Raum Grünstadt. Die Sattelschrecke steht in Rheinland-Pfalz in der zweithöchsten Gefährdungsstufe und ist laut Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt. Zudem ist sie eine sogenannte „Verantwortungsart“, also eine Tierart, für die unser Bundesland eine ganz besondere Verantwortung für ihren Erhalt trägt.

 

Es ist schön zu sehen, wie wir mit unserem Beweidungsprojekt solch seltene Arten unterstützen, und damit einen Beitrag leisten können, die Artenvielfalt vor unserer Haustür zu fördern. Die Sattelschrecke ist ein schönes Beispiel dafür, wie die Eseln und Ziegen die alte Wingertlandschaft am Grünstadter Höllenberg von zu dichten Gebüschen befreien und damit die Insektenvielfalt fördern.

 

Text und Bild: Tino Bastian / Beisitzer NABU Eisenberg/Leiningerland


Die Chance ergriffen ...

08.07.2023

Letztes Jahr war diese Fläche auf der Eselweide von Wildschweinen gepflügt worden. Jetzt  hat die Färberkamille den Platz eingenommen  und  strahlt mit ihrem tiefen Gelb in die Landschaft und bietet auch gleich den diversen Insekten ein Büfett.


"Meine Freundin Emilia"

30.06.2023

Eselstute Emilia kam im zarten Alter von einem Jahr zu uns und von Anfang an hat uns eine innige Freundschaft verbunden. Zwar war sie zunächst störrisch, aber schnell hat sie erkannt, dass ich es gut mit ihr meine. Halfter anlegen, Hufe auskratzen und striegeln ist inzwischen kein Problem.

 

Sie hat die Spielregeln eingehalten und den Elektrozaun akzeptiert. Leider ergab es sich, dass einmal auf dem Zaun kein Strom war und sie diese Gelegenheit an einem Spätnachmittag zum Ausbruch nutzte.

 

Von Spaziergängern darauf aufmerksam gemacht, habe ich sie relativ schnell gefunden und wollte sie anhalftern. Sobald ich mich ihr auf ein paar Meter genähert hatte, lief sie davon. Dieses wiederholte sich ständig bis zum Einbruch der Dunkelheit. So nach dem Motto „fang mich doch“!

 

Erst als es so dunkel wurde, dass wir uns kaum noch sehen konnten, hat sie den Ernst der Lage erkannt und ließ sich anstandslos anhalftern und auf die Weide zurückführen.

 

Emilia hat mir damit gezeigt, dass sie letztendlich das Sagen hat.

 

 

 

Text und Bild von: Bernd Schmidt (Pfleger bei den Eseln im Beweidungsprojekt)


Der Frühling lockt mit frischem Grün

08.04.2023

Heute sind die Ziegen wieder ins obere Gelände am Höllenberg eingezogen. Sie haben sich umgehend ins Gebüsch geschlagen und ihre Arbeit aufgenommen. Die jungen Knospen an den Hecken sind eine willkommene Futterquelle. Sicher werden sie wieder die Felsen als Ruheplatz und zum Sonnenbaden genießen.

 

Vier Esel sind jetzt wieder auf das Gelände der Schleifmühle umgezogen. Sie werden die einjährigen Gräser und Kräuter kurz halten zu Gunsten der ausdauernden Pflanzen wie Majoran und Nieswurz. Sie werden weiterhin die Entbuschung voran treiben, sodass die Krautschicht genug Licht bekommt und die Sandbienen sonnenbeschienene Plätze für ihre Brut vorfinden. Vier Esel bleiben vorerst auf der Mertesheimer Seite und gehen dort ihrem "Fressvergnügen" nach.

 

Wo sind die Esel und Ziegen aktuell zu finden ?


Ziegen in der Winterpause

30.12.2022

Die Ziegen sind bis auf Weiteres in ihren heimischen Stall umgezogen. Sie werden erst im Frühjahr wieder an den Höllenberg zurückkehren


Info-Tafeln im Beweidungsgebiet

03.12.2022

Wir haben nun 5 unterschiedliche Informationstafeln im Beweidungsgebiet verteilen können, sie sind auf dem Weg durch das Gebiet leicht zu finden. Die Finanzierung konnten wir über die "Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz" und "Bingo die Umweltlotterie" abwickeln. Der Bauhof der Stadt Grünstadt hat uns freundlicherweise die Stelen fachgerecht eingebaut. Katharina Bentz hat viele Ideen, Mühe und Zeit für das Layout der Tafeln eingebracht. Wir hoffen, der Bevölkerung den Sinn und Zweck der Entbuschung des Asselheimer Hanges somit plausibel erklären zu können und neugierig zu machen auf dieses einzigartige Gebiet.

Viel Spaß beim Entdecken der Tafeln!


Umzug auf die Winterweiden

20.11.2022

Seit Anfang November befinden sich beide Eselgruppen auf ihrer Winterweide auf der Mertesheimer Gemarkung.

Wir haben uns entschlossen weiterhin die Esel in zwei Gruppen zu versorgen. Es ergeben sich daraus einige Vorteile, es gibt weniger Trittschäden zwischen Futterplatz und Zelt, und es entsteht mehr Ruhe in den Herden. Die Gefahr, dass sich die beiden Wallache bekämpfen, ist außerdem auch im Winter gegeben und durch Trennung gebannt.

 Sie fressen sich jetzt noch mit Begeisterung durch die Hecken und Clematis und freuen sich über das Gras, welches sich auf Grund der Nässe und Wärme doch noch gebildet hat. Im Dezember werden wir mit der Zufütterung beginnen.

"Regensonntag" - Kuscheln im Zelt
"Regensonntag" - Kuscheln im Zelt

Aktuelle Impression

16.09.2022


Neues Areal für die Ziegen

10.08.2022

Heute war mal wieder Umzug angesagt. Die Ziegen haben am Höllenberg ein neues Areal bezogen, das bislang noch nicht durch uns beweidet wurde. Dementsprechend dicht ist das Grün dort. Nach kurzer Zeit waren die Ziegen bereits tief zwischen den Büschen verschwunden.


Schulpraktikum bei den Eseln

07.08.2022

Im Juli 2022 unterstützte Paloma Alvarez im Rahmen ihres Schulpraktikums den NABU Eisenberg/Leiningerland. In den drei Wochen Praktikumszeit war sie hauptsächlich im Beweidungsprojekt tätig. Aber auch andere Bereiche des NABU sowie dessen Aufgaben konnte sie kennen lernen.

 

Liebe Paloma, vielen Dank für Deine Hilfe und dass wir Deinen Praktikumsbericht hier auf der Seite teilen dürfen.

 

Download
Praktikumsbericht - NABU.docx
Microsoft Word Dokument 739.4 KB

Auszug der zwei jungen Ziegenböckchen

25.07.2022

Die beiden im Frühjahr geborenen Ziegenböckchen sind am Wochenende aus dem Beweidungsgebiet ausgezogen. Bei ihrem neuen Besitzer werden sie künftig in der Zucht tätig sein. Die vier verbliebenen weiblichen Ziegen teilen sich weiterhin einen Beweidungsbereich mit den Esel-Senioren Jolly und Alfonso.


Sommerzeit - Distelzeit

21.07.2022


Streit bei den Wallachen

02.05.2022

Leider vertragen sich unsere beiden Wallache Gero und Alfonso zurzeit nicht, da die Damen rossig sind. Alfonso hat bei den Streitigkeiten einiges abbekommen und eine Verletzung am linken Ohr davon getragen. Die Verletzung wurde behandelt und ist in Beobachtung. Um weiteren Streit zu vermeiden, haben wir die beiden Wallache voneinander getrennt. 

Alfonso hat mit Eselin Jolly bei den Ziegen Asyl bekommen, bis die Zeit der Rossigkeit vorbei ist und alle Esel wieder friedlich zusammen leben können.


Heu- und Materiallager

22.01.2022

Wir haben am Heulager des Beweidungsprojektes einen Birnen- und einen Mandelbaum gepflanzt. Hinzu kommen noch ein paar Berberitzen.

Das Dach des Heulagers wurde bereits im letzten Jahr vollständig begrünt. Neben Totholz befindet sich auch ein Steinhaufen für den Steinschmätzer darauf. Ebenso haben wir einen Fledermauskasten am Gebäude angebracht.


Auszug der Ziegen

20.01.2022

Die vier Saanen-Ziegen haben sich eine Pause verdient. Zwei der Tiere sind trächtig und erwarten in den nächsten Tagen ihren Nachwuchs. Sie sind daher heute in ihren heimatlichen Stall umgezogen. Sobald die Kleinen im Laufe des Frühjahrs groß genug sind wird die Herde an den Höllenberg zurückkehren.


Weitere Müllsammelaktion

18.01.2022

Stück für Stück fressen sich unsere Esel durch das dichte Gebüsch am Höllenberg zwischen Asselheim und Mertesheim. Immer wieder kommen dabei unliebsame Hinterlassenschaften aus vergangenen Zeiten zum Vorschein. Diese müssen mühsam geborgen und entsorgt werden. Am heutigen Tag war eine weitere Müllsammelaktion notwendig. Danke an alle Helfer für Eure Unterstützung !


Fotoreportage "Esel als Biotoppfleger"

21.11.2021

Für eine schulische Arbeit hat Patrick Nord unseren Eselbetreuer Bernd Schmidt bei seiner Tätigkeit begleitet. Die Vorgabe lautete den gemeinsamen Alltag der Esel und einer Betreuungsperson fotografisch festzuhalten. Zudem sollte die Thematik und Aufgabe beider gezeigt werden. 

Vielen lieben Dank für die Aufnahmen !


Einzug von drei Saanenziegen

14.11.2021

In der nächsten Zeit beherbergt das zuletzt durch unsere Esel beweidete Gelände bei Mertesheim drei Ziegen. Die Rasse Saanenziege stammt ursprünglich aus der Schweiz. Die Ziegen fressen Pflanzen, die von den Eseln nicht gemocht und stehen gelassen wurden. Wir freuen uns auf die zusätzliche tierische Unterstützung !


"Artenvielfalt auf Beweidungsflächen entdecken"

14.07.2021

Unter diesem Motto stand unsere diesjährige Veranstaltung zum GEO-Tag der Artenvielfalt, der auf den von den Eseln beweideten Flächen an der Schleifmühle bei Asselheim statt fand. Hier gehts zum ganzen Artikel:

GEO-Tag der Artenvielfalt 2021


Weitere Verstärkung

05.06.2021

Wir dürfen vorstellen: Das sind Sanna und Kira. Die beiden jungen Eseldamen verstärken seit einem Monat die Herde am Höllenberg. Mit diesen zwei sind es nun insgesamt 8 Esel und die für das Projekt geplante Zielgröße ist erreicht. Sanna und Kira haben sich gut eingelebt. Die Halfter die sie bei Ihrer Ankunft trugen, konnten sie mittlerweile ablegen.


Umzug auf neues Terrain

29.04.2021

In dieser Woche sind die Esel von Ihrer Winterweide auf ein neues Terrain mit jeder Menge frischem Frühlingsgrün umgezogen. Ein Zufüttern mit Heu ist bei dem abwechslungsreichen Nahrungsangebot auf der neuen Fläche nun nicht mehr nötig. Die Fläche liegt in direkter Nachbarschaft zur bisherigen. Hier waren die Esel noch nie und wir sind gespannt was es alles zu entdecken gibt wenn sich das nahezu undurchdringliche Buschwerk lichtet.


Arbeiten am Materiallager gehen voran

31.03.2021

Die Arbeiten am Material- und Heulager des Beweidungsprojektes mit Eseln gehen weiter. Aktuell werden die letzten Bodenplatten verlegt. Ebenso hat das Lager eine Verzierung mit "Hex-Signs" erhalten, einer Kunstform, unter anderem auch von frühen pfälzischen Auswanderern in den USA. Hier ein Artikel zu diesen auch "Scheunenstern" genannten Ornamenten: https://www.welt.de/kultur/article191292219/Hex-Signs-Die-Magie-der-deutschen-Sterne-von-Pennsylvania.html


Bäume knabbern

03.02.2021

Jetzt im Winter sind die Esel unseres Beweidungsprojektes ganz wild darauf die Rinde bestimmter Bäume zu fressen. Sie wählen Rinden in denen sich wichtige Nährstoffe befinden, die sie in der kalten Jahreszeit gut gebrauchen können. Die abgeknabberten Bäume werden nun ganz im Sinne der geplanten Biotopentwicklung langsam absterben. Das hört sich zunächst nicht nach Naturschutz an. Aber hierdurch entstehen lichte Stellen in dem ansonsten dichten und abwechslungsarmen Bewuchs. Die Sonne hat wieder die Möglichkeit bis zum Boden durchzudringen, was die Besiedlung durch neue Pflanzen ermöglicht. Das entstehende Totholz dient vielen Insekten und Kleinlebewesen als dringend benötigter Nistplatz. Die Artenvielfalt erhöht sich durch die dann abwechslungsreichere Struktur des Geländes.


Umzug auf die Winterweide

19.12.2020

Vor circa 2 Wochen sind die Esel auf die Winterweide umgezogen. Dort warten größere Wiesenanteile auf sie. Aber auch die kräftig roten Weißdornbeeren scheinen Ihnen zu schmecken. Die kurzen sonnigen Abschnitte werden sichtlich genossen. Bei Eseldame Jolly, die Älteste der Gruppe, zeigen sich immer mehr weissgraue Haare.


neue Panoramaaufnahme

24.10.2020

Wie verändert sich das Projektgebiet durch die Beweidung mit Eseln ?

Ein neues Panoramabild ist im Bereich Biotopentwicklung verfügbar.


Infos zur Herde

11.10.2020

Wir haben auf der Unterseite "Unsere Esel" viele Infos über die einzelnen Tiere und Ihre Haltung zusammengestellt. Hier gehts direkt zu "Unsere Esel"


Namen gefunden

22.08.2020

Wir haben uns sehr über Eure zahlreichen Vorschläge für die Namen unserer beiden neuen Eseldamen gefreut.

 

Die Eselbetreuer haben sämtliche Vorschläge gesichtet und wie folgt entschieden:

 

Die Eselin mit der schwarzen Schnauze heißt Cleo.

Die Eselin mit der weißen Schnauze wurde auf den Namen Ela getauft.


Verstärkung

22.07.2020

Der Höllenberg bei Asselheim wächst schneller zu als unsere Esel mit dem Fressen nachkommen. Am Sonntag wurde daher das bereits bestehende Vierer-Team durch zwei weitere, circa ein Jahr junge Eseldamen verstärkt.

 

Noch haben die beiden keine Namen.

 

Wir freuen uns daher, wenn ihr uns bis zum 05.08.2020 viele tolle Namensvorschläge für die beiden zukommen lasst.


Der Frühling ist da

16.03.2020

Auch bei den Eseln hält der Frühling Einzug.

Das neue Weidezelt wurde geschützter zwischen höheren Hecken und Bäumen aufgebaut, nachdem das letzte Zelt einem der Stürme, trotz Sturmschutz, zum Opfer fiel. Jolly weiß sich vor der Kamera perfekt in Szene zu setzen.

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