Bienenfresser Aktionen


Bienenfresser Symposium 2015

Am 10. und 11. April 2015 fand in Mücheln/Sachsen-Anhalt das Bienenfresser-Symposium der DO-G statt.

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Einladung zur Veranstaltung
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20. Juli 2014 Bienenfresser-Exkursion

Die Umgebung von Eisenberg beherbergt mit ca. 40 Brutpaaren seit Jahren die größte Bienenfresserpopulation in ganz Rheinland-Pfalz. An zwei Exkursion an einem Tag konnten ungefähr 40 Bienenfresserinteressierte diese faszinierenden Vögel beobachten ohne sie zu stören und dabei viel Wissenswertes und Spannendes über ihre Lebensweise erfahren.


Bienenfresser-Symposium 20. Oktober 2012 in Kerzenheim

etwa 100 Teilnehmer aus Deutschland, Schweiz + Österreich - Bastian
etwa 100 Teilnehmer aus Deutschland, Schweiz + Österreich - Bastian

Die Arbeitsgruppe „Bienenfresser“ der Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie in Rheinland-Pfalz e.V. (GNOR) und die Naturgruppe Kerzenheim veranstalteten ein Fach-Symposium zum aktuellen Status des Bienenfressers in Deutschland.

 

Ziel des Symposiums war es, Informationen zur rezenten Verbreitung und Entwicklung des Bienenfresserbestandes in Deutschland zusammen zu tragen. Aus allen Kerngebieten präsentierten die lokalen Betreuer ihre Erkenntnisse (I. Todte, J. Rupp, J. Weiß und H.V. & A. Bastian). Zudem wurden erste Erkenntnisse zur Herkunft der einwandernden Bienenfresser (I. Todte) und der Einfluss des rezenten Klimawandels auf die Ausbreitung (W. Fiedler) vorgestellt. 

schönstes Herbstwetter hat zu vielen Diskussion eingeladen - Bastian
schönstes Herbstwetter hat zu vielen Diskussion eingeladen - Bastian

Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung war, die aus der Ausbreitung des Bienenfressers entstehenden Anforderungen und Konsequenzen an den Umwelt- und Naturschutz zu beleuchten.

 

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion diskutierten Artspezialisten und Vertreter des privaten Naturschutzes (u.a. M. Schmolz) und brachten Erfahrungen aus ihrer jahrelanger Forschungsarbeit oder der Betreuung von Kolonien ein. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine Ausstellung des renommierten Fotografen Uwe Nielsen, der mit beeindruckenden Bildern die Pracht der Bienenfresser präsentierte.


Ehrung der Familie Klausing als Besitzer der "Sandgrube Eisenberg" und den Mitarbeitern vor Ort

Urkundenverleihung am 5.11.2011 - Hans Laabs
Urkundenverleihung am 5.11.2011 - Hans Laabs

Sie förderten die Ansiedlung der Bienenfresserkolonie in der Sandgrube durch Umsicht und Rücksichtnahme und trugen so zum Schutz und Arterhalt bereits vieler Bienenfressergenerationen bei.

 

Diese Urkunde wurde der Familie Klausing und den Mitarbeiter der "Sandgrube Eisenberg" am 15.November 2011 durch den NABU Rheinland-Pfalz verliehen.


Informationen und Beobachtungen am Wingertsberg am 17.7.2011

Aktion Bienenfresser am 17.7.2011 in Eisenberg  (Foto:Bernd Remelius)
Aktion Bienenfresser am 17.7.2011 in Eisenberg (Foto:Bernd Remelius)

Trotz Regen und für Juli sehr kühlen Temperaturen hat sich unsere Öffentlichkeitsarbeit im Vorfeld ausgezahlt. Auch für uns positiv überraschend kamen wie auf dem Bild zu sehen viele Menschen, um sich über die Bienenfresser zu informieren und die mindestens drei fütternden Brutpaare in der Steilwand zu beobachten. Zwar war die Resonanz der direkten Anwohner trotz Handzettelaktion bescheiden. Trotzdem konnten auch hier zwei Ehepaare aus dem direkten Umfeld als "Paten" gewonnen werden, die zukünftig "jeweils zwei zusätzliche Augen" auf die Brutwand haben und ungewöhnliche Beobachtungen oder massivere Störungen an einen der beteiligten Naturschutzvereine weitermelden werden. Auch in der Zukunft sollen die "Eisenberger Bienenfresser" und  dieses gut zu beobachtende Biotop "Sandsteilwand" Exkursionsziel unserer Gruppe sein.

Wingertsberg mit Info-Tafel - Bastian
Wingertsberg mit Info-Tafel - Bastian

Um gerade in der Brutzeit oder bei der örtlichen Erweiterung bzw. Neuansiedlung an neuen Steilwänden Störungen zu vermeiden, will der NABU Eisenberg/Leiningerland zusammen mit der Naturgruppe Kerzenheim und dem Arbeitsgruppe "Bienenfresser" der GNOR über diese Vögel informieren, sie vor Ort beobachten und bewundern und um mehr Verständnis für den Schutz der Kolonien in der Bevölkerung werben. Wir haben dafür eine gemeinsame Aktion geplant:

 

Wann ? Sonntag, den 17.7.2011, 15.00 Uhr

Wo ? Eisenberg

Was ? Informationen, Beobachtungen, Gespräche

 

Desweiteren suchen wir bei den unmittelbaren Anwohnern dieser Steilwand, gerade weil sie direkt an einem Feldweg und in unmittelbarer Nähe zu einer Wohnbebauung liegt, "Paten", die sich für "Ihre Bienenfresser" etwas mehr als üblich verantwortlich fühlen, ab und zu schauen, ob alles in Ordnung ist, Spaziergänger über die Kolonie aufklären, darum bitten, dass Hunde im unmittelbaren Umfeld der Steilwand angeleint bleiben - also kurz gesagt dabei helfen, die Brutkolonie vor Störungen zu schützen. Ausser durch Veröffentlichung in der örtlichen Presse soll dies durch eine Handzettelaktion "Paten gesucht" bei den direkten Anwohnern erreicht werden.