Vogelschutz - Ornithologie

Mit Bienenfresser und Grauammer kann man im Leiningerland noch besondere Vogelarten entdecken.

 

Bienenfresser

Grünspecht

Vogel des Jahres

Nistkasten-Lehrpfad

Stunde der Gartenvögel

Stunde der Wintervögel

Kontaktadressen:

 

Dr Hans-Valentin Bastian

Tel: 06351-398535

bastian-kerzenheim@t-online.de

 



Ornithologisches Symposium im November 2022 in Grünstadt

Der Haardtrand - Übergang von den Reben der Rheinebene  zu den bewaldeten Höhen des Pfälzerwaldes. Ein artenreiches und schützenswertes Areal. Viele seltene Vogelarten finden hier einen geeigneten Lebensraum.

 

Alle Vogel- und Naturbegeisterten waren herzlich zu unserem Symposium, das die Besonderheiten des Haardtrandes und die wertgebenden Vogelarten des Areals im Fokus hat,  eingeladen. Circa 60 Teilnehmer folgten unserer Einladung. Wir bedanken uns bei allen Besuchern und Teilehmern für die gelungene Veranstaltung.

 

Programm:

14:30 Beginn

14:45-15:00 Kurze Einführung (Hans-Valentin Bastian)

15:00-15:45 Vortrag 1 (Heidelerche – Verena Rösch - Uni Landau), inkl. Diskussion

15:45-16:30 Vortrag 2 (Steinschmätzer – Manfred Vogel - BUND, NABU, Pollichia), inkl. Diskussion

16:30-17:00 Pause 

17:00-17:45 Vortrag 3 (Zaunammer – Ulf Janz - GNOR), inkl. Diskussion

17:45-18:30 Vortrag 4 (Bienenfresser – Hans-Valentin Bastian – DO-G), inkl. Diskussion

18:30-18:45 Resümee und Ende


Grau- und Goldammer im Leiningerland

Der NABU Eisenberg/Leiningerland will künftig verstärkt Verbreitung und Häufigkeit ausgewählter Vogelarten erfassen. Denn diese Daten sind wichtig bei der Erstellung von Stellungnahmen. Leider fehlen uns aber für viele Arten solche Grundlageninformationen.

 

In einem ersten Schritt haben wir uns entschlossen, die Bestände von Grau- und Goldammer zu erfassen.

 

In unserer Region brüten vier Ammernarten. Zaun- und Rohrammer sind eher selten und werden teilweise von Kollegen der Pollichia intensiv untersucht (Zaunammer). Die Goldammer ist im Leiningerland eine noch häufige Vogelart und soll nun auch zahlenmäßig erfasst werden. Für die Grauammer ist die Region zwischen Mainz und Eisenberg dagegen die letzte Schwerpunktregion in Westdeutschland und somit ist die Bestandserfassung dieser Art von besonderer Bedeutung.

 

Wir wollen besser verstehen, wo die Arten vorkommen, wie ihre Bestände sich entwickeln und welche Lebensräume sie bei uns bevorzugen. Dies würde uns helfen, bei Planungsverfahren besser die Ansprüche dieser Arten zu berücksichtigen.

 

Eine Piloterhebung in den Jahren 2014 und 2015 brachte große Vorkommen der Grauammer am nördlichen Rand unseres Einzugsgebietes. Einen weiteren Schwerpunkt mit drei Brutrevieren konnten wir auf dem Grünstadter Berg feststellen. In den kommenden drei Jahren konzentrieren wir uns auf die Untersuchung von Bestandsänderungen und Lebensraumansprüchen.

 

Natürlich geben es noch mehr Vogelarten, für die es wichtig wäre, besser Verbreitung und Häufigkeit im Leiningerland zu kennen; Neuntöter, Schwarzkehlchen, Turteltaube, Nachtigall und einige mehr sind da zu nennen. Wir würden uns freuen, Mitstreiter für diese ornithologischen Programme zu finden. Grundkenntnisse der Vogelwelt wären schon wichtig, doch nicht Detailwissen. Wie und welche Arten kartiert werden, sollte mit uns abgestimmt werden. Gerne führen wir Interessierte in die Methode der quantitativen Bestandserfassung von Vogelbeständen ein.

 

Bei Interesse melden Sie sich doch bitte!

Der Artikel zu den Beständen von Grau- und Goldammer im Leiningerland können sie hier downloaden