Amphibienschutz


Laichwanderungen von Amphibien im Donnersbergkreis

An folgenden Straßen innerhalb der Verbandsgemeinde Eisenberg kommen jedes Jahr Amphibien zu Tode. Folgende Baumaßnahmen und Schutzeinrichtungen wären sinnvoll:

 

B 47 zwischen Eisenberg und Hettenleidelheim

Die dort installierte Leiteinrichtung ist zu kurz und im Bereich der Anglerhütte nur auf der gegenüberliegenden Straßenseite vorhanden. Die Durchlässe müssten nachgebessert werden, sie sind zu trocken.

 

K 76 von Steinborn Richtung B 47

Amphibien können die Straße nicht überqueren, da die Bordsteinkante zu hoch ist. Die Steine müssten beseitigt oder abgeflacht werden. Hier wäre die Errichtung eines Fangzaunes sinnvoll.

 

K 74 zwischen Hettenleidelheim und Ramsen

Die Straße müsste komplett vom Altersheim bis zur Einfahrt Radweg Ochsenbusch für die Zeit der Amphibienwanderungen (insbesondere in regnerischen Nächten) gesperrt werden, weil andere Schutzvorrichtungen nicht zielführend wären.

 

Zur Entlastung könnte ein Ersatzgewässer auf der Südseite angelegt werden. Es existiert in einer Kurve ein Entwässerungsrohr, die Gegend ist schon sehr feucht. Wenn der Ablauf höher gelegt würde, könnte ein Feuchtbiotop mit Laichmöglichkeiten entstehen.

 

K 78 zwischen B 47 und Arlessiedlung

Im betroffenen Bereich müssten Schutzeinrichtungen, z.B. Fangzäune, angebracht werden.

 

L 395 bei Eiswoog, Bockbachtal und Kleehof

In Höhe Eiswoog gibt es einen Durchbruch, auf der Steilseite befindet sich ein Kanaldeckel. Es wäre zu prüfen, ob sich der Durchbruch für einen Tunnel eignet, der in Verbindung mit einem Zaun die Amphibien sicher zum Wasser leitete.

 

Am Kleehof und am Weiher Einfahrt Bockbachtal wäre der Einsatz von

Schutzeinrichtungen, z.B. Fangzäune, zu prüfen.

 

(Text von Rosi Schilling)


Krötenwanderung

Seit vielen Jahren haben Naturschützer dem Amphibientod an unseren Straßen den Kampf angesagt. In der ganzen Republik sind Naturschutzgruppen Jahr für Jahr aktiv, stellen Fangzäune auf, tragen Kröten über die Straße und legen Ersatzlaichgewässer an. Ohne dieses vielfache Engagement wäre es um unsere Frösche und Kröten deutlich schlechter bestellt.

Mehr zur Aktion

Ab Februar: Den Fröschen und Kröten auf der Spur


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