Fläche bei Asselheim - „Höllenberg“ Fl.Nr. 1086, ca. 3200 qm

1993 und 1994 war der Höllenberg noch nicht so stark verbuscht


Pflegetermin am 16. September 2017

 

 

Nach knapp 2 Jahren Pause hatten wir in diesem Jahr wieder einen größeren Einsatz auf unserem Grundstück am Höllenberg.

 

9 motivierte Biotoppfleger und Biotoppflegerinnen machten sich mit Freischneidern, Astscheren und Rechen daran die drei Terrassen von den stark wachsenden Brombeeren und der aufkommenden Verbuschung zu befreien. Ebenso wurden die Verbindungstreppen zwischen den einzelnen Ebenen wieder zugänglich gemacht.

 

Nachdem der erste Termin wegen schlechten Wetters abgesagt werden musste, wurden wir diesmal wieder mit Sonnenschein verwöhnt.


Pflegetermin am 12.09.2015

Dank des trockenen Sommers fiel die regelmäßige Biotoppflege in diesem Jahr etwas leichter aus. Die üppigen Wicken sind in diesem Jahr nur kaum merklich vertreten. Die in den Vorjahren mühsam entfernten Brombeeren sind kaum nachgewachsen. Die 11 motivierten Helfer kamen daher sehr zügig voran.

 

Die Treppen zwischen den Ebenen wurden freigeschnitten. Auf der obersten Ebene haben wir die noch stärker bewachsene Hälfte gemäht und das Mähgut aus der Fläche entfernt. Ebenso auf der zweiten Ebene.

 

Auf der untersten Ebene haben wir ebenfalls gemäht, jedoch auch einen grösseren Busch aus der Fläche entfernt und vor allem den zugebuschten Teil der Ebene, gegen Westen hin, weiter freigelegt. Nun ist die zweite Treppe zwischen der ersten und zweiten Ebene ebenfalls wieder erreich- und nutzbar.

 

Im Anschluss hatten wir noch genügend Zeit das schöne Spätsommerwetter und den herrlichen Ausblick zu genießen.


Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar

20. September Treppenstufen für unser Weinbergsbiotop

bei dem Freiwilligentag bekamen wir Besuch vom Mannheimer Morgen


http://www.morgenweb.de/nachrichten/fotostrecken/freiwilligentag-2014-projekte-und-helfer

Seit einigen Jahren pflegen wir das sich über mehrere ehemalige Weinbergsterrassen erstreckende Grundstück am Höllenberg bei Asselheim. Durch regelmäßiges Entbuschen schützen wir die Sandsteinmauern und Trockenrasenflächen für Eidechsen, Heuchschrecken und selten Pflanzen.

 

Weil das Erklimmen der oberen Terrassen im steilen, unwegsamen Hang immer wieder schwierig ist, sollen am Freiwilligentag einfache Treppenstufen entstehen, die uns zukünftig die Pflegemaßnahmen erleichtern.

Wir haben es tatsächlich mit 9 Helfern geschafft und eine Treppe ist gebaut und auch ist wieder einiges freigeschnitten.

www.wir-schaffen-was.de/


Biotoppflege am Höllenberg 23. August 2014

Gerd Turznik
Gerd Turznik
Hans Laabs
Hans Laabs

Zur Pflegeaktion am 23.8. hatten sich 8 Freiwillige am Treffpunkt eingefunden. Erfreulicherweise konnte die Vorsitzende Susanne Bentz darunter 2 neue aktive Helfer begrüßen: Heinz aus Carlsberg u. Gerd aus Grünstadt.

 

Ausgerüstet mit den erforderlichen Gerätschaften begann der Aufstieg zum Höllenberg. Angestrebtes Einsatzgebiet war dieses Mal die zweite und dritte Terrasse des ehemaligen Weinbergs. Auf die zweite Terrasse führte eine noch erhaltene Steintreppe, die wir erst von Gestrüpp freischneiden mussten. Eine große braune Heuschrecke hatte sich hier versteckt, ob es die Sattelschrecke war, welche schon einmal gesichtet wurde?

Hans Laabs
Hans Laabs

Als weitere Arbeiten wurden 2 Bäume abgesägt, zerkleinert, das Geäst zur Seite geschafft. Das Entfernen von wuchernden Brombeerhecken und Gestrüpp waren eine besondere Herausforderung. Für seltene Pflanzen und Kleingetier wurde dadurch Freiraum bereitet.

 

Die Wiesen kamen unter die Messer der Freischneider, das anfallende Mähgut wurde auf großen Plastikplanen abtransportiert. Das Mauerwerk zwischen den Weinbergterrassen war bald freigelegt und nach Begutachtung stellenweise – besonders im Treppenbereich – als einsturzgefährdet befunden. Die Stützmauer der obersten Terrasse weist quadratische Öffnungen von ca. 12 x 12 cm auf, die von der ursprünglichen Kammertbaubewirtschaftung des Weinbergs zeugen.

Hans Laabs
Hans Laabs

Bei den Aktivitäten entdeckten wir schützenswerte Pflanzen, z.B. das sichelblättrige Hasenohr, aber auch Kleingetier wie Schmetterlinge, Eidechsen, Weinbergschnecken, Schmetterlinge, Bienen.

 

Das Mittagessen in der Gemeinschaft im Grünen auf 'Mutter Erde' schmeckte und füllte den verbrauchten Kalorienhaushalt wieder auf. Ebenfalls hungrig und auf Nahrungssuche zeigten sich Schwalben und ein Bussard über uns.

 

Der Blick ins Tal über Asselheim und weiter zum Grünstadter Berg war ein Genuss.

So gestärkt konnte die für diesen Einsatz geplante Arbeit fortgeführt und ohne Unfall auf dem steilen Gelände beendet werden.

 

Bericht in Teamarbeit von Margarete Mück und Bärbel Drynda


NABU – gemeinsam in der Natur

am 18. Januar 2014

Es war echte Zusammenarbeit am Samstag, den 18.Januar 2014 auf dem verwilderten NABU-Grundstück (ehemals Weinberge) vor Asselheim am Höllenberg. Bei strahlender Sonne mit 9 Natur-Fans - 4 Frauen und 5 Männer - verlief das Roden (vorwiegend Brombeeren) wie am Schnürchen. Konzentration war schon erforderlich beim Erklimmen des zugewachsenen Wiesenstücks an den Felsen. Die schweren Arbeitsgeräte wurden in der Reihe nach oben weitergereicht. Erst mal schauen so weit das Auge reicht und den schönen Blick auf Asselheim und den Grünstadter Berg genießen. Dann eine kurze Bestandsaufnahme, seltene Pflanzen und Spuren, „hier! die Spur von einem Dachs, die vier langen Zehen“. Das Grundstück wurde abgeschritten und los gings. Für alle mit überschüssigen Kräften gab es reichlich Brombeerwurzeln mit dem Spaten auszugraben. Susanne Benz fuhr mit der Motorsense über Gras und Zweige, als wäre es die leichteste Sache der Welt. So hatten wir anderen genügend Arbeit, um mit Rechen, Mistgabel und per Hand das gesamte Gestrüpp zur Seite zu schaffen. Anita Bastian machte von Zeit zu Zeit ein Foto für die Dokumentation.

 

Die Arbeit nach 3 Stunden konnte sich sehen lassen. Nun können sich Tiere sonnen, Pflanzen und Blumen bekommen wieder genügend Licht und Vögel können Würmer und Käfer finden. Aber hungrig und zufrieden ließen wir uns jetzt erst mal selbst nieder und das von Hans Laabs mitgebrachte 'Chilli con carne' schmeckte in der Wintersonne vorzüglich.

 

An drei weiteren Terminen - 23. August, 13. September, 18. Oktober - werden wir in diesem Jahr unsere Grundstücke bearbeiten. Wir freuen uns über natur-interessierte Freiwillige, die an einem der Termine mithelfen wollen. Nähere Informationen bekommen sie bei uns.

 

Text von Bärbel Drynda


Starker Einsatz trotz unwirschen Wetters

am 14. September 2013

Sieben Aktive der NABU Gruppe Eisenberg/Leiningerlands haben sich mit Freischneidern, Handsäge und Rechen bewappnet auf dem Höllenberg bei Asselheim getroffen, um den ehemaligen Wingert wieder etwas freizuschneiden. Diesmal haben wir uns die untere Ebene vorgenommen. Dort ist von der ursprünglich freien Flächen nur noch wenig zu sehen und der größte Teil ist verbuscht. Die Wiesenfläche haben wir gemäht und das Material an die Seite gebracht und vor allem haben wir die sehr erhaltenswerte Sandstein Mauer wieder von Büschen freigelegt. Leider ist sie an manchen Stellen schon eingestürzt. Wer kennt jemand, der sie uns wieder aufbauen könnte? Auch die zwei Treppenaufgänge mussten von Erde und Pflanzen befreit werden, damit sie wieder nutzbar sind.

 

Nach getaner Arbeit überraschte uns Hans Laabs wieder mit einem tollen Mittagessen. Im Januar werden uns wieder treffen, um auch die anderen beiden ebenen zu bearbeiten. Die Arbeit lohnt sich bei einem so schönen, erhaltenswerten Grundstück auf jeden Fall.


Die Pflanzen- und Tierwelt im NABU Grundstück "Höllenberg"

Vier NABU Aktive haben den aufgelassene Weinberg genauer unter die Lupe genommen.

Am 29. Juli haben wir vor allem die Pflanzen auf den drei Ebenen des aufgelassenen Weinberges "Höllenberges kartiert. 58 Pflanzen konnten wir bestimmen und auch einige interessante Tiere dabei entdecken. Vor allem die Steppen-Sattelschrecke ist besonders erwähnswert..

aus Wikipedia: Die Steppen-Sattelschrecke benötigt trocken-heiße Lebensräume und besiedelt in Deutschland ausschließlich Wärmeinseln. Sie hat in Deutschland nur ein sehr kleines Verbreitungsgebiet, das im Wesentlichen nur Weinbaugebiete in Rheinland-Pfalz umfasst (Haartrand, Nahetal, Moseltal). Auch innerhalb dieser Gebiete findet sie sich meist nur in kleinräumigen Biotopen, vor allem in aufgelassenen Weinbergen mit Gebüschstrukturen. Durch Intensivierung des Weinbaus, teilweise auch durch Tourismus und Anlage von Baugebieten, ist die Steppen-Sattelschrecke in ihrem gesamten Verbreitungsgebiet bedroht..

Download
Artliste der Kartierung vom 29. Juli 2013 am "Höllenberg"
Höllenberg Kartierung.pdf
Adobe Acrobat Dokument 76.9 KB

Aktive am Höllenberg

Arbeitseinsatz 20.Oktober 2012

Aktive bei der Arbeit! Mitmachen zahlt sich aus.
Aktive bei der Arbeit! Mitmachen zahlt sich aus.

Freischneiden des Grundstückes beim Asselheimer Höllenberg (Fl.Nr. 1086)

 

Am 19. Oktober 2012 konnte das Freischneiden des o.g. Asselheimer Grundstücks angegangen werden. Das Grundstück liegt, von Eisenberg kommend, kurz vor Asselheim links der Straße, oberhalb zweier frei stehender Gebäude am Hang. Es handelt sich um ein ca. 800qm großes, sich über 2 Terrassenebenen erstreckendes, Grundstück. Ursprünglich dürfte es ein in Terrassen angelegter Wingert gewesen sein.

 

Mit dabei waren Susanne Bentz, Gerhard Buchinger, Reiner Trinkel und Hans J. Laabs. Mit dabei war Melanie Mangold von der Bezirksgruppe Pfalz. Sie tritt, was die von der Bezirksgruppe betreuten Grundstücke anbelangt, quasi die Nachfolge des verstorbenen Franz Grimm an. Aus diesem Grund wollte sie dieses Grundstück auch kennen lernen. Das Asselheimer Grundstück hat der Bezirksverband bisher betreut, bzw. in seinem Bestand geführt. Nun ist dieses Grundstück „unser“ und will auch von uns gepflegt werden. Zu unserer Überraschung und Freude brachte Melanie aus der Greifvogelstation der Bezirksgruppe einen gesund gepflegten Habicht mit, der auf „unserem Grundstück“ seine neue Freiheit fand. Vielleicht sehen wir ihn wieder?

 

Mühsam war es schon, das Hochschleppen (und natürlich auch runter) der notwendigen Gerätschaften. Größere Geräte, wie z.B. einen Balkenmäher, können wegen des Geländes vor Ort nicht eingesetzt werden. Melanie hat von Anfang an kräftig mit angepackt, sodass wir um ca. 16:00 Uhr zufrieden auf unser Werk blicken konnten. Nach übereinstimmender Einschätzung müsste es genügen, das Grundstück alle 2 Jahre zurückzuschneiden. Das nächste Mal muss auch verstärkt an die Büsche und Bäume herangegangen werden. Susanne hat auch erfolgreich (Foto-) Jagd auf Eidechsen gemacht. Für diese sind die Trockenmauern, die die Terrassen formen, wertvolle Lebensräume, die zu erhalten sich lohnt. Darin waren wir uns einig.

 

Hans J. Laabs

Bildautoren: Susanne Bentz, Gerhard Buchinger.

Danke für die wunderschönen Bilder!